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Das 33. Europaseminar in Strasbourg –sicherer Weg zum Paneuropaismus

In der Zeit vom 10. bis 15. April 2011 fand am Sitz des Europarates, des Europäischen
Gerichtshofes für Menschenrechte und des Europäischen Parlaments das 33. Europaseminar
mit der Ehrung der 2.500. Teilnehmerin aus Moldawien durch den Europarat und die
Stadt Strasbourg statt.

„Im Rahmen des Europarates gehört das Kolpingwerk zu den lebendigsten und aktivsten
Organisationen“. Mit dieser Feststellung hat die stellvertretende Generalsekretärin des
Europarates, Dr. Maud de Boer- Buquicchio, das 33. Europaseminar von Kolping International
in Strasbourg eröffnet.

Das Kolpingwerk hat den sog. Partizipativ-Status beim Europarat und als NGO auf der
internationalen Ebene hat es dadurch eine gewisse Mitwirkungsmöglichkeit an bei der
politischen Gestaltung in Europa. 66 Teilnehmer aus 31 Ländern, darunter die Republik Moldau,
Rumänien, Litauen, Deutschland, Österreich, Polen und viele andere haben vom 10. bis 15.
April „Europa Live" in der „europäischen Hauptstadt" Strasbourg sowie in der französischen
Hauptstadt Paris erlebt.

Über die Zielsetzungen der seit 1979 alljährlich stattfindenden Seminarveranstaltung des
Internationalen Kolpingwerkes sagte im Rahmen des Festaktes der Eröffnung im „Palais
de l’Europe“ Regierungsrat Anton Salesny wörtlich: Führungskräfte und Mitglieder des
Kolpingwerkes, welche heute den uns aufgegebenen gesellschaftspolitischen Auftrag erfüllen
wollen, müssen zur Kenntnis nehmen, dass viele politische Entscheidungen nicht mehr im
nationalen Staate fallen, sondern auf europäischer Ebene entschieden werden. Die Konsequenz
kann daher nur sein, dass wir uns für unsere gesellschaftspolitischen Vorstellungen bzw. für
die christlichen Werte in Europa stark zu machen haben. Dies setzt jedoch die entsprechende
Sachkompetenz voraus. Das Kolpingwerk möchte mit dieser Seminarreihe in Strasbourg diesen
Dienst an seinen Mitgliedern und Führungskräften leisten.

„Seit 1974 leistet Kolping als NGO im Rahmen des Europarates einen bedeutenden Beitrag für
Europa. Es ist in dieser Zeit gelungen, durch die Europaseminare 2.500 Multiplikatoren, vor
allem junge Menschen, zu erreichen und so den Bildungsbereich in einzelnen europäischen
Ländern maßgeblich zu beeinflussen", kommentierte Dr. Bruno Haller, Generalsekretär der
Parlamentarische Versammlung a. D. des Europarates die Arbeit von Regierungsrat Anton
Salesny.

Während des fünftägigen Seminars haben die Teilnehmer verschiedene Themen mit
Spitzenbeamten des Europarates, des Europäischen Parlaments und mit Abgeordneten der
Parlamentarischen Versammlung des Europarates besprochen darunter Menschenrechte, den
Atomausstieg auf dem EU-Niveau, die Chancen der EU-Bewerberländer: die Türkei als ein
potenzielles EU-Mitglied, die Rolle des Ombudsmannes als eine wichtiges Amt in der EU
und viele andere. Die Diskussionen waren sehr lebhaft, hochinteressant und nutzbringend.
Sogar nach Feierabend wollten die Teilnehmer nicht aufhören und im Cafe des Hotels CIARIS
wurden die Gespräche weitergeführt. Am internationalen Abend haben alle Teilnehmer ihre
Heimatländer präsentiert, so dass jeder Teilnehmer eine große Reise rund um Europa gemacht
hat. Man konnte sowohl den Wiener Walzer tanzen als auch moldauischen Wein kosten und
schweizerische Süßigkeiten ausprobieren. Das Seminar hat einen überwältigenden Eindruck auf

alle Teilnehmer gemacht und beim Abschied fühlten sie sich wirklich wie eine richtige große
Familie.

Alle Teilnehmer haben den Organisatoren Herrn Anton Salesny, Gregor Federhen, Daniela
Stehlik, Mathias Streicher und Frank Gärtner sehr für das hervorragende Seminar gedankt.

Verfasserin: Liubov Osatiuc

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В европейском парламенте - все участники семинара

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Европа в живую Europa LIVE

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Участники от Колпинг Кишинев,Молдова

 
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